In the middle of nowhere

Samstag, 26.05.2018

Am 26.02.2018 fuhr ich mit der Bahn 5 Stunden von Sydney nach Muswellbrook. Dort wurde ich von Eve abgeholt (Mutter des Managers). Dann ging es erst einmal einkaufen. Zuerst ging es in einen Second-Hand-Laden, um Bettlaken, Kissenbezüge und eine Decke zu besorgen. Danach ging es zu Coles und Aldi Essen einkaufen. Eve sagte mir, ich solle mal so einkaufen, dass ich 2 Wochen auskomme. Das tat ich dann natürlich auch. Nachdem alles ins Auto gepackt war, ging die Fahrt los. 1 ½ Stunden Fahrt bis zu dem Stud (Gestüt) auf dem ich nun mehr 3 Monate arbeite. Die Pferderasse nennt sich Thoroughbreds und die meisten sind Nachkommen von sehr guten und teuren Rennpferden.

Es gibt auf dem Stud drei verschiedene ‚Crews‘, die Farm-Crew: zuständig für Reparaturen, Zäune, alle technischen Geräte, usw., die Broodmare-Crew und die Yearling-Crew.

Am 27.02.2018 begann dann die Arbeit. Zuerst lud mich der Manager ein, eine Rundfahrt zu machen, damit er mir alles zeigen kann. Ich wurde erst mal bei den Jährlingen eingeteilt. Manchmal waren sie etwas crazy, aber die meiste Zeit ganz in Ordnung. Die Pferde werden morgens zu den Yards geführt (kleine Koppel; jedes Pferd hat seine eigene), dann werden die Boxen gemacht, dann holt man sie wieder in die Boxen. Danach werden sie gestriegelt bis kein einziges Haar mehr aus dem Fell kommt. Nach 1 Stunde Lunchbreak ging es dann weiter mit dem Striegeln. Am Nachmittag kommen die Jährlinge dann in den Walker, um die Muskeln zu trainieren und währenddessen werden wieder die Boxen ausgemistet. Da ich aber nur drei Wochen mit den Jährlingen gearbeitet habe, kann ich nicht viel mehr darüber sagen…

Nach drei Wochen kam ich dann zu den Broodmares (Broodys), also den Stuten, die gerade Fohlen hatten bzw. trächtig sind oder eben nicht. Als ich bei den Broodys angefangen haben, waren die Stuten noch mit ihren Fohlen zusammen.

Hier ist der Tagesablauf sehr unterschiedlich. Morgens wird erst mal der Feed-Run gemacht und das nicht zu Fuß, sondern mit dem typisch australischen Auto, nämlich einer ‚Ute‘. Trotz Auto benötigt man beim Feed-Run circa eine Stunde. Es war immer sehr süß, wie die Fohlen ihren Müttern hinterhergedackelt sind. Wie der Feed-Run funktioniert, seht ihr in dem Video, manchmal muss man den Pferden auch Treatments geben, kommt aber drauf an, ob sie verletzt sind, oder es zur Unterstützung der Schwangerschaft brauchen oder wie auch immer.

https://www.facebook.com/sandra.benn.391/videos/1018954398268854/

Dann gibt es immer Unterschiedliches zu tun, wie z. B. Mähnen und Schweife zu kämmen und kürzen, Boxen leeren, mit einem Luftdruckreiniger saubermachen und wieder auffüllen, Yards ausmisten, giftige Pflanzen aus den Koppeln entfernen, größere Steine auflesen und damit Wombatlöcher füllen, dem Hufschmied oder der Tierarzthelferin (Vetnurse) helfen, Heu-Run, neuen Platz für die Feeder finden, Laub rechen, etc.

In einer Woche haben wir dann die Stuten von ihren Fohlen trennen müssen, da die Fohlen sich an die Nannys gewöhnen sollten. Die Fohlen waren da circa 4-6 Monate alt. Um die Stuten und Fohlen von einer Koppel zur anderen zu bringen, nutzen wir einen Kubota (in Deutsch wohl Golfkart), wie im Video zu sehen ist, oder ein Quad.

 https://www.facebook.com/sandra.benn.391/videos/1018954624935498/

Wir haben insgesamt drei Kubotas und zwei Quads, wobei Quad fahren richtig Spaß macht. Dann wurden die Stuten in verschiedene Koppeln gebracht und wurden dort beobachtet bis sie ‚trocken‘ waren, also keine Milch mehr hatten. Diese Stuten wurden dann in den Truck geladen und zu den verschiedenen Koppeln gebracht, dabei wurde nach Datum sortiert. Also die Stuten, die ihre Fohlen um die gleiche Zeit bekommen, sind auf der gleichen Koppel. Wir haben im Moment circa 105 trächtige Stuten und 20 nicht trächtige Stuten. Dazu kommen noch die circa 70 Fohlen um die wir uns im Moment noch kümmern.

 

Was die Freizeit hier auf der Farm angeht, ist nicht viel zu berichten, da der nächste Pub 40 Minuten weg ist. Wenn man einkaufen gehen möchte, muss man 1 ½ Stunden fahren. Da ich ja aber zum Glück mein eigenes Auto habe, ist das nicht allzu schlimm und ich kann in diesem Auto sogar schlafen, da ich keine Rücksitze drin habe, sondern ein Bett ;-). In Australien ist allerdings auf jedem Highway eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h.

Das Gute allerdings ist, dass hier circa 40 Leute auf der Farm arbeiten und so knüpft man Kontakte und findet Freunde mit denen man sich abends vielleicht mal zusammensetzt und ein Gläschen Wein oder auch mal ein Bier trinkt odr leckeres Essen kocht.

Übrigens ist es nichts Erstaunliches, wenn dir ein Känguru begegnet. Die kommen nämlich von den Bergen runter um sich zu sonnen, zu fressen, oder was auch immer Kängurus so tagsüber tun, aber man sieht sie häufig, auch in den Koppeln in denen Pferde stehen.

 

Und wer behauptet, Australien hat das ganze Jahr über Sommer, der hat sich gewaltig geirrt… Wir haben hier morgens, wenn wir anfangen zu arbeiten, um die -3°Grad. Ok tagsüber wärmt es sich auf bis zu 20°, aber nachts ist es wirklich kalt… Ich schlafe sogar mit zwei Bettdecken und es steht ein kleiner elektrischer Heizofen in meinem Zimmer… Das Beste allerdings ist der Wombat, der unter meinem Zimmer haust. Vor allem wenn er nachts um 3 Uhr anfängt zu scharren oder zu grunzen…

Alles in allem haben sich die drei Monate echt gelohnt, ich habe viel Neues gelernt und viele liebe Menschen getroffen, von denen einige zu guten Freunden geworden sind.

 

Allerdings freue ich mich jetzt auch schon auf die neuen Abenteuer, die auf mich warten, denn jetzt kann die Reise richtig losgehen, Ostküste ich komme!!!

Eine Busfahrt, die ist lustig... ;-)

Mittwoch, 07.02.2018

Busfahren in Sydney ist doch immer wieder eine schöne und neue Herausforderung.

Zum Busfahren in Sydney ist erst mal eine Opal-Card notwendig. Diese muss man aufladen, wie bei einem Prepaid-Handy. Jedes Mal, wenn man in einen Bus einsteigt, hält man die Karte vor ein entsprechendes Gerät zum 'Tap on'. Wenn man aussteigt, dann hält man die Karte wieder an das Gerät zum 'Tap off'. Dann wird einem der Betrag abgezogen, für die Strecke, die man gefahren ist. So weit, so gut.

Die Herausforderung beim Busfahren ist, die richtige Haltestelle zu erwischen. Es gibt nämlich keine Anzeige oder Ansprache, die die nächste Haltestelle ansagt. Wenn man also den Weg noch nicht gefahren ist, fragt man entweder den Busfahrer (geht aber nur wenn er nett ist und der Bus leer), oder man nimmt Google Maps zur Hilfe. Wie jedem, der sich in Sydney nicht auskennt, ist es mir auch schon passiert, dass ich mit dem Bus in die falsche Richtung gefahren bin, oder ein/zwei Haltestellen zu weit. Das ist hier in Sydney nichts Ungewöhniches.Vor allem Nachts, wenn kein Verkehr ist und der Bus nicht an jeder Haltestelle hält und man nicht daran denkt, dass die Busfahrt nachts nicht so lange dauert, wie tagsüber.

Auf was ich aber eigentlich hinaus möchte, ist das, was man betrachtet, wenn man hier Bus fährt.

Erst einmal fällt auf, dass zwischen all den Hochhäusern und Wohnungen und Villen sehr viele Grünflächen zu finden sind. Auch in der Innenstadt zwischen dem WorldTower, dem Meriton Suites und dem Hilton findet man einen Park in dem man seine Freizeit genießen kann.

Oder aber man sieht die Unterschiede in der Stadt. Neben einer neuen Wohnung, befindet sich eine Baustelle, neben einem angesagten Laden, befindet sich ein nicht mehr betriebenes Hotel. Wenn man die Augen aufmacht, wenn man hier durch die Straßen fährt, sieht man wie groß die Unterschiede sind.

 

Was man allerdings auch sieht, obwohl es in meinen Augen etwas bizarr ist, ist eine ehemalige Kirche, die heutzutage als Modegeschäft dient. In Deutschland unvorstellbar, denn bei uns hätte man das Gebäude abgerissen und ein neues hingestellt. Hier wird es einfach zweckentfremdet.

Außerdem dankt man hier dem Busfahrer noch, wenn man aussteigt. Man hebt die Hand und sagt 'Thank you'. Und hier steht man auch noch auf, wenn jemand den Sitz dringender benötigt wie man selbst. Für mich auch eine Selbstverständlichkeit, bei der deutschen Jugend heutzutage leider nicht mehr (Ausnahmen gibt es allerdings immer). Aber was ich definitiv sagen kann, dass man in den Bussen friert, vor allem wenn es draußen über 30 Grad hat, denn eins ist gewiss, Klimaanlage vorprogrammiert.

Busfahrten sind hier aber wie gesagt immer eine schöne Herausforderung. Man trifft alle Arten von Menschen, aber wenn man etwas braucht, oder nach der Haltestelle fragt, an der man raus muss, wird einem immer wieder weitergeholfen. Das ist das, was die Menschen hier ausmacht. Die Offenheit, die Mentalität, ohne Voruteile jemandem gegenüber zu treten und zu helfen wenn man fragt.

Viele Menschen denken, dass Sie denken, doch im Grunde ordnen Sie nur ihre Vorurteile neu.

Aber manchmal reicht es eben, einfach nur zu sein und einfach nur ich zu bleiben!

Sunny on the bus

Die Spinne und Ich

Freitag, 12.01.2018

Eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause, es wird so dreiviertel 12 nachts gewesen sein. Ich habe mit meinen Eltern geskypt und mich in meinen Schlafanzug geschmissen. Dann ging ich kurz zu meinem Trolley, da ich dort die Wäsche zum Waschen sammle.

Dann der erste Riesenschreck… Eine Spinne, mit dem Durchmesser einer Tasse saß an der Wandyell. Ich bin so erschrocken, dass meine Eltern, mit denen ich immer noch skypte, schon direkt wussten was los war.

Sie fragten mich, ob alles ok ist. Ich meinte: „Papa kannst du bitte kommen und die Spinne wegmachen?!“ Meine Eltern fingen an zu lachen. Ich hatte nur total Angst. Meine Eltern rieten mir, erst mal Platz zu machen, damit ich an die Spinne drankomme. Das tat ich und dann der nächste Schock. Die Spinne war so schnell, das hatte ich noch nie gesehen. Diese Spinne war so schnell wie eine Maus, wenn nicht sogar noch schneller… Ich hatte totale Panik und war froh, dass meine Eltern da waren. Ich meine, sie sind am anderen Ende der Welt, aber trotzdem konnte ich ihre Nähe fühlen. Ich hatte furchtbare Angst, denn das erste Mal in meinem Leben, musste ich mich dieser Angst stellen, dieser Panik. Mein Herz pochte bis zum Hals und Mama meinte die ganze Zeit, wenn ich noch länger warten würde, wäre die ganze Nacht vorbei und ich käme nicht zum Schlafen. Also musste ich mich zusammenreißen, nachdem ich drei Tränen vergossen hatte. Es kostete mich eine riesengroße Überwindung. Ich versuchte, die Spinne mit einer Zeitung totzuschlagen, aber sie war zu schnell. Ich traf sie nicht und sie krabbelte weiter unter einen kleinen Ecktisch mit einer Pflanze drauf. Meine Eltern meinten: „Wie kann man denn die nicht erwischen? Das muss man doch schaffen?!“ „Nein, die ist viel zu schnell und wisst ihr, was mich das kostet?!“ war meine Antwortcry.

Nun musste ich die Spinne wieder hervorlocken, da ich sie nicht da sitzen lassen konnte… Ich hätte kein Auge zu machen können, indem Wissen, dass eine Spinne in meinem Zimmer sitzt.

Also begann ich einen neuen Versuch und lockte die Spinne heraus. Dann nahm ich statt einer Zeitung, einen Turnschuh als Waffe, um die Spinne zu töten. Meine Eltern sagten, mir genau, was ich tun musste. Und sagten, jetzt mach schon, mach schon, sonst sitzt du noch die ganze Nacht da. Also holte ich zwei Mal ganz tief Luft und schlug zu…surprised

Ich hatte sie getroffen… Um zu schauen, ob sie wirklich tot war, schlug ich noch mal mit der Zeitschrift drauf. Dann holte ich mir 5 oder 6 Taschentücher. Meine Mama wollte, dass ich die Spinne in die Hand nehme, um zu wissen, wie sich solch ein Tier anfühlt, aber das konnte ich nicht. Es hatte mich so viel Kraft und Überwindung gekostet, diese Spinne zu töten, da würde ich sie nie im Leben anfassen. Also nahm ich meine Taschentücher, wickelte die Spinne darin ein und spülte sie in der Toilette runter… Ich hatte es geschafft!!!innocent

Meine Eltern zogen mich auf und machten sich ein bisschen lustig über mich, weil ich solche Angst hatte, aber für mich war das gefühlsmäßig die Hölle. Ich hatte solche Angst, da man hier ja nie wissen kann, ob die Spinnen giftig sind. Ich glaube hier in Sydney eher weniger, aber man weiß ja nie…

Ich weiß, dass hier Spinnen viel häufiger vorkommen, wie in Deutschland und dass sie größer und schneller sind und ja, vielleicht überwinde ich meine Phobie, wenn ich beim Farmwork bin, aber ich war stolz auf mich, dass ich es geschafft hatte, die Spinne zu töten… Ich weiß auch, dass ich das meinen Eltern zu verdanken habe, die die ganze Zeit mit mir geskypt hatten und mir geholfen hatten… Wenn sie nicht da gewesen wären, hätte ich wahrscheinlich die ganze Nacht wach gesessen und gewartet bis jemand aufwacht.

Naja, auf jeden Fall habe ich es überstanden…

Bis zu nächsten Mal und hoffentlich ohne Spinnen

Eure Sandra

Work, Work, Work

Dienstag, 02.01.2018

Ich weiß, dass ihr lange nichts mehr von mir gehört habt... Das lag daran, dass ich viel zu arbeiten hatte.

Work, Work, Work:

Das Arbeiten im Luna Park Sydney macht immer noch total Spaß. Durch nette und lustige Kollegen und auch meistens sehr nette und gut gelaunte Gäste macht das Arbeiten sehr viel Spaß. Es ist allerdings total anders wie in Deutschland, zumindest für mich.

In Deutschland hatte ich einen Job als Kundenmanagerin und saß die ganze Zeit im Büro und durfte mich mit den Problemen unserer Kunden oder irgendwelchen Aufträgen auseinandersetzen.

Im Luna Park arbeite ich für verschiedene Fahrgeschäfte und das macht echt total Spaß. Ich bin inzwischen bei 3 Fahrgeschäften trainiert: Riesenrad (Ferris Wheel); Spider (in Deutschland als Breakdance bekannt) und in Coney Island (Matratzenrutschen, Turkey Trot, Barrels Fun, Mirror Maze, usw.).

Wie funktioniert das Arbeiten?

Ich komme ein bisschen früher wie meine Schicht eigentlich anfängt in den Backstage-Bereich um mir meine Arbeitskleidung zu holen, die wir jedes Mal frisch gewaschen bekommen.

Dann haben wir jedes Mal bevor wir loslegen ein Meeting mit unserem Supervisor, der uns sagt, ob wir irgendwelche Veranstaltungen haben, oder ob etwas Besonderes ansteht, usw.

Dann werden wir eingeteilt und erfahren so, an welchem Fahrgeschäft wir an diesem Tag arbeiten. Das lässt sich von einem Whiteboard ablesen, dass jedes Mal vor einer Schicht neu geschrieben wird.

Letzte Woche (26.12.-30.12.2017) war ich meistens am Riesenrad gewesen. Ich liebe es am Riesenrad zu arbeiten. Ich bin hier entweder dafür zuständig, die Gäste in die Gondeln zu bitten. Hier ist darauf zu achten, die Balance zu halten. Beim Riesenrad gibt es insgesamt 24 Gondeln. Um die Balance zu halten, muss man versuchen ziemlich gleich große Gruppen in die gegenüberliegenden Seiten zu setzen. Am einfachsten ist das mit dem 24-Stunden-Prinzip zu merken. Wenn ich also z. B. eine Gruppe mit 4 Erwachsenen in Gondel Nr. 1 setze, muss ich auch in Gondel Nr. 13 eine Gruppe mit ca. derselben Anzahl setzen (4 Erwachsene, oder 2 Erwachsene und 4 Kinder). Das heißt, die gegenüberliegende Gondel ist immer 12 Gondeln später.

 

Oder man ist dafür zuständig die Tür einer Gondel nach der Fahrt wieder zu öffnen, oder man ist dafür zuständig die Eintrittsarmbänder zu scannen und den Gästen zu sagen, je nach Größe der Gruppe, in welche Reihe sie sich stellen sollen. Hier gibt es eine für kleine und eine für große Gruppen. Das erleichtert dem Attendant, der die Gondeln mit Gästen besetzt, die Balance zu halten. Deshalb ist hier Kommunikation mit dem Operator und dem anderen Attendant (falls ein 2. Attendant da ist) sehr wichtig.

Ich habe sogar von einem unserer Supervisor eine WOW-Card erhalten, auf die ich richtig stolz bin.

Dann war ich auch ein Tag noch bei Spider gewesen, bei der ich alle Bügel überprüfen muss und dann noch das Entrance- und Exit-Gate checken. Dann darf ich eine Ansage über das Mikrofon machen, dann einen Schlüssel rein, Knopf drücken und los geht's. Bei Spider darf ich als Operator fungieren.

Mit den Pausen ist es eigentlich wie in Deutschland. Ab 6 Stunden Arbeit gibt es ein Lunch-Break mit einer halben Stunde. Wenn man über 10 Stunden arbeitet (was bisher nur ein mal vor kam), gibt es 2x eine halbe Stunde.

Ihr seht also mir geht es gut und ich kann gut Geld verdienen um dann auch für meinen Trip zu sparen.

Silvester in Sydney

Montag, 01.01.2018

Bye bye 2017! Welcome 2018cool

Silvester in Sydney

Was macht man an Silvester in Sydney? Richtig, arbeitenwink

Trotzdem habe ich mich vorher aufgestylt, denn es war ja schließlich Silvester.

Für mich stand also eine 9 Stunden-Schicht auf dem Plan. Ich machte mich rechzeitig fertig und ging 2,5 Stunden bevor meine Schicht anfing los, da ich keine Ahnung hatte wie voll die Bahnstation und die Bahn sein würde, da ich am tag voher schon Leute gesehen hatte, die an Plätzen gecampt haben, nur um das Feuerwerk zu sehen.

Nach einem kurzen Besuch bei McDonald ging es also los. Ich war total erstaunt wie leer die Bahnstation und die Bahn war um 15 Uhr. Also stieg ich in die Bahn  ein und fuhr wie immer auf dem Weg zur Arbeit über die Harbour Bridge. Als wir auf der Brücke waren, konnte man rechts und links Abschnitte sehen, die voll waren mit Menschenmengen.

Als ich ausstieg war es ziemlich leer. Die Straßen waren für Autos abgeriegelt. Dann kam ich zum Luna Park. Wir bekamen Eintrittsarmbänder als Event Staff und ein Informationsheft mit allen wichtigen Informationen für die Harbour-Party. Die teuersten Tickets beliefen sich auf 600$. Die billigsten Tickets für diesen Abend auf 170$. An diesem Abend war ich für eine Bar eingeteilt, da ich ja ein RSA hatte (Responsible Service of Alcohol), welches man hier beenötigt um Alkohol auszuschenken. Ich habe also hinter einer Bar gestanden und den Kassiererinnen geholfen, die Drinks auszugeben bzw. zu mischen.

Da es ziemlich voll war, hatten wir auch sehr viel zu tun. Das meiste was wir an diesem Abnd verkauften war Vodka Red Bull für 12$. Um 21 Uhr gab es dann das sogenannte "Kinder-Feuerwerk". Das konnte ich mir leider nicht ansehen, da wir viel zu tun hatten.

Um 12 Uhr gab es dann das große Feuerwerk. Und wie heißt es so schön, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte...

Es war einfach gigantisch und ich hatte einen echt guten Platz erwischt.

Es war ein echt schöner Abend, aber danach war ich nur noch platt und bin heim...

Ich hatte dann aucch noch mit meinen Eltern geskypt... Das war echt komisch, denn aus Ihrer Sicht, war ich in der Zukunft und schon im neuen Jahr. Aus meiner Sicht, war es eine kleine Reise in die Vergangenheit, denn sie waren ja noch im Jahr 2017... Ich hab euch lieb <3

Also ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 2018. Auf mich warten noch spannende Ausflüge und Aufgaben. Aber ihr könnt euch trösten. Dieses Jahr komme ich ja schon zurück.wink

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